🍽️ DAS BANKEN-DEGUSTATIONSMENÜ: BEN, SHA, OUR, GOUR
🕯️ Eine internationale Überweisung ist kein Zahlungsvorgang. Sie ist ein Abendessen im Restaurant der gehobenen Preisklasse: Der Kellner kennt Ihre Kontonummer, der Koch heißt „Compliance“ und auf der Rechnung steht „Nicht unsere Zuständigkeit“. Willkommen bei BEN, SHA, OUR und GOUR. 🍷🔪
🧾 Sie wählen OUR. Großzügig! „Ich zahle alles“, sagen Sie. Der Bankberater schickt Ihnen gedanklich ein Herzchen per Outlook. Der Empfänger erwartet ein vollständiges Hauptgericht. Doch auf dem Weg kostet eine Korrespondenzbank die Soße — und vielleicht auch die Beilage. Welche Kosten OUR tatsächlich abdeckt, regelt der Vertrag, nicht das Lächeln des Kellners. 💰🍴
🍕 SHA ist der Business-Lunch: Jeder übernimmt seinen Teil. Auf dem Papier perfekt. Dann taucht plötzlich ein zusätzlicher Kellner auf und genehmigt sich eine Gabel voll. Beim Empfänger kommt weniger an als auf der Rechnung stand. Überraschung! 📉
🍤 BEN ist das schlechteste Date der Welt. Sie laden jemanden ein, bestellen für zwei und reichen am Ende kommentarlos das Kartenlesegerät weiter. „Wir sind doch alle selbstständig“, sagen Sie. Der Lieferant, der auf den vollen Rechnungsbetrag wartet, ist wenig begeistert. 🍝🚫
🍷 GOUR schließlich ist in unserer Geschichte das mythische Chef’s-Table-Menü: Sie bezahlen jeden Kellner, seinen Cousin und das Kamel, das angeblich den Nachtisch bringt. Eine Satire über maximale Gebührenübernahme, kein allgemein gültiger SWIFT-Gebührencode. 🐪💸
📊 Die echte Rechnung: Bei BEN trägt der Empfänger die Gebühren, bei SHA werden sie geteilt, bei OUR übernimmt der Auftraggeber die Kosten gemäß Bankbedingungen. Die tatsächlichen Abzüge hängen von den Absprachen zwischen Banken ab.
📌 Die Moral: Wer die Gebührenregelung nicht liest, bezahlt am Ende den ganzen Abend — während der Zahlungsempfänger hungrig bleibt. Guten Appetit! 🍽️💳